9. Mai 2017

Meine Bullet Journal Wochenansicht / My current Bullet Journal weekly

[See grey text for English version]

Heute gibt es mal etwas anderes auf meinem Blog. Ich habe im letzten November mein Bullet Journal angefangen und ich liebe es! Bisher habe ich hier noch nichts darüber berichtet. Bei all den tollen Instagram Fotos und Youtube Videos, in denen Leute ihre wunderschönen BuJo Seiten präsentieren dachte ich immer meins will sowieso niemand sehen.

I have been bullet journalling since last November and I love it! Until now I never shared anything about it here on the blog. Between all the Instagram photos and Youtube videos showing the beautiful BuJo spreads of so many talented people I always thought "Who's going to want to see mine?".

Mit meiner aktuellen Wochenansicht bin ich aber sehr zufrieden und auch wenn sie nicht so künstlerisch hochwertig ist wie andere BuJo Spreads, die man online bewundern kann, möchte ich sie hier gerne teilen. Vielleicht bekommt ja irgendjemand eine Inspiration davon :)

However, I'm quite satisfied with my current weekly spread and even if it's not as artistic as other spreads on the Internet I want to share it today. Who knows? Maybe someone will get inspired by it :)




Für die einzelnen Tage benutze ich 16 Zeilen, die jeweils für eine Stunde stehen. Die restlichen acht Stunden des Tages schlafe ich schließlich, also brauche ich die nicht.

I use 16 rows for each day, which stand for 16 hours of the day.  Since I sleep the remaining 8 hours, I don't really need to waste any space in my BuJo for them.

Ich habe auch eine Box für Aufgaben, die diese Woche zu erledigen sind und einen Essensplan. Ich plane nur die Abendessen, deshalb brauche ich pro Tag nur ein Feld.

I also have a box for tasks that have to be done this week and a meal plan. I only have one field per day in there because I only plan dinners.




Ein kleines Feld für die nächste Woche finde ich auch super praktisch. So kann ich mir immer ein paar wichtige Sachen, die in der nächsten Woche anstehen notieren und ich behalte den Überblick.
Es bleibt ein bisschen Platz übrig, bei dem ich noch nicht so ganz weiß, wofür ich ihn verwenden will. Zur Zeit schreibe ich deshalb einfach jede Woche ein Zitat oder einen Spruch, der/das mir gefällt hinein.

Having a small space for the next week comes in very handy I think. I can always jot down a few important things for the next week and can see a bigger picture.
Since there is some space left on my spread, which currently I don't know how I want to use it, I just write in a quote or saying I like at the moment. 




Das war es auch schon. Eine relativ simple Wochenansicht.
Für diejenigen, die es interessiert: Ich nutze ein Leuchtturm Notizbuch für mein Bullet Journal. Die hier verwendeten farbigen Stifte sind die Pastellfarben aus der "Pen 68" Serie von Stabilo. Der schwarze Stift ist der "PITT artist pen" von Faber Castell in S.

Frohes Planen! :)

And there you have it. My simple weekly spread.
For those interested: I use a Leuchtturm notebook for my bullet journal and the coloured pens used here are the "Pen 68" pastel colours from Stabilo. The black pen is a Faber Castell PITT artist pen in S.

Happy Bullet Journalling! :)


 

7. September 2016

Einfaches Rezept für Cherry Pie

Ich bin mir nicht sicher, ob es sich hierbei wirklich um das, was man im englischsprachigen Raum als Cherry Pie bezeichnet, handelt. Da es aber auch nicht wirklich ein Kirschkuchen ist, wusste ich nicht wie ich das Rezept nennen sollte. Eigentlich ist es eine Art süßer Auflauf mit Kirschen, aber das klingt als Titel halt nicht so gut :)




Ich habe dieses Dessert kennengelernt, als ich das erste Mal in Japan war. Es wurde bei meiner damaligen Gastfamilie als Nachtisch serviert und ich war sofort begeistert. Ich habe mir also das Rezept geben lassen und mir vorgenommen, es bald selbst zu backen. Das war 2004...

Nachdem das Rezept also ganze zwölf Jahre in einem Ordner schlummerte habe ich es in diesem Frühjahr endlich ausprobiert. Und ich war super froh, dass ich es die ganze Zeit über aufgehoben hatte. Es ist wirklich einfach und schnell zubereitet und schmeckt super lecker, aber nicht zu süß. Ich habe es den Sommer über immer wieder gemacht.




Das sind die Zutaten, die ihr braucht:
  • Blätterteig (bei TK-Blätterteig etwa 2 Platten)
  • 2 Eier
  • je 100 ml Milch und Sahne
  • ein gehäufter Esslöffel Mehl
  • ein Esslöffel Zucker (oder mehr, wenn ihr es gerne süß habt)
  • Sauerkirschen aus dem Glas
Das war's schon. Ich finde es immer gut, wenn die Zutatenliste kurz ist. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass ich das Rezept tatsächlich benutze...

Okay, los geht's:
Falls ihr TK-Blätterteig nehmt, lasst ihn rechtzeitig vorher auftauen. Das sollte allerdings nicht sehr lange dauern. Der Ofen wird auf 180°C vorgeheizt.
Als Backform könnt ihr eine Auflauf- oder Kuchenform benutzen. Meine Form ist etwa 15 x 30 cm groß; der Kuchen wird darin nicht sehr hoch (1,5 bis 2 cm). Für einen höheren Kuchen könnt ihr natürlich einfach eine kleinere Form benutzen, dann muss die Backzeit jedoch etwas verlängert werden, damit innen nicht alles noch flüssig ist.
Der Blätterteig wird in eurer Form verteilt und mit einer Gabel mehrmals eingestochen.




Dann mischt ihr in einer Schüssel Milch, Sahne, Mehl, Zucker und die Eier zusammen.




Jetzt nur noch die Kirschen auf dem Blätterteig verteilen und anschließend die Milch-Sahne-Mischung darüber gießen.




Dann wird das Ganze für etwa 20 Minuten bei 180° gebacken und schon seid ihr fertig. Einfacher geht es wirklich kaum.
Ich serviere dazu meistens noch einige extra Kirschen und bestreue alles mit Zimt und Zucker.




Viel Spaß beim Nachbacken :)

Do-It-Yourself Zeitungsständer

So, jetzt nehme ich mir endlich einmal wieder die Zeit, hier etwas zu posten. Wir haben in den letzten Wochen weiter an unserer Wohnung gearbeitet und einige tolle Dinge gebaut. Heute zeige ich euch unseren neuen Zeitungsständer bzw. den Ort, an dem zukünftig Briefe, Flyer, Papierkram und eben Zeitungen und Zeitschriften ihr neues (temporäres) zu Hause finden werden.




Mit dem ganzen Papierkram, der (fast) täglich ins Haus flattert ist es ja immer so eine Sache. Schreibt man mit dem Bürgeramt, der Hausverwaltung oder sonst wem hin und her, möchte man die Unterlagen noch nicht abheften, damit man nichts vergisst. Also liegt alles ewig in der Küche oder auf dem Schreibtisch herum. Immer neue Zeitschriften, Wochenzeitungen und Kataloge sammeln sich an, weil man einen Artikel noch einmal lesen oder nochmal durchblättern will. Wenn man in der Mensa der Uni essen geht oder ab und zu mal auf einer Demo ist, kommt man außerdem regelmäßig mit einer Sammlung von Flyern nach Hause.
Jedenfalls ist das bei uns immer so und alles sammelt sich in der Küche. Es musste also eine zentrale "Papierstation" her. Mein Freund hat sich schnell eine super leicht umzusetzende Konstruktion ausgedacht und angefangen zu bauen. Dann musste ich noch ein bisschen nähen und fertig. Schnell, einfach, günstig und individuell gestaltbar! :)
Hier ist eine Anleitung, falls ihr euch etwas Ähnliches bauen möchtet:

Materialien: 

Zwei Bretter (unsere sind 60 cm lang)
Zwei Leisten (bei uns 41 cm)
Vier Winkel mit passenden Schrauben
Vier Stäbe, die so lang sind wie eure Bretter (bei uns also 60 cm)
Vier kleine Haken
Zwei Stoffstücke (unsere waren 60 x 60 cm groß)
Schrauben und Dübel zum Befestigen an der Wand

So geht's:

Zuerst werden die beiden Leisten mit den Winkeln von vorne auf eure Bretter geschraubt.




Der so entstandene Rahmen wird an der Wand befestigt und sollte in etwa so aussehen:




Wichtig ist, dass die Leisten oben ein wenig überstehen! Dort wird später der ober Stab "eingehakt".
Dann geht es ans Nähen. Zwei Seiten habe ich einfach umgenäht, damit die Ränder schön ordentlich aussehen. Ich habe hierfür einen doppelt eingeschlagenen Saum genäht. Wenn es euch nicht stört, dass die Ränder ein bisschen fransen, könnt ihr diesen Schritt sogar weglassen.
Als nächstes habe ich wie auch schon bei unserem Waschbeckenschrank Taschen genäht, durch die die Stäbe geführt werden können.




Und schon kann das Ganze in den Rahmen gehangen werden. Je ein Stab wird hinter den Leisten auf den Brettern abgelegt. Vorne in die Leisten werden die kleinen Haken geschraubt und dann die anderen zwei Stäbe eingehakt.




Und das war's schon! Der Zeitungsständer alias Post-Sammler alias Flyer-Ordner ist fertig. So sieht das fertige Stück aus:




Wenn ihr nicht allzu schmale Leisten benutzt, habt ihr genug Platz für einige Zeitschriften oder Zeitungen. Bitte die zwei seltsamen Dosen auf dem Foto einfach ignorieren ;)




Ich finde diese Konstruktion super, weil jede/r sie genau an die eigenen Bedürfnisse und Vorstellungen anpassen kann. Ihr könnt noch mehr Fächer machen oder auch nur eines, wenn ihr nicht so viel Papierkram habt. Das Gestell kann breiter oder schmaler gebaut werden, damit es genau in eure Wohnung passt. Ihr könnt die Leisten und Bretter streichen und euren Lieblingsstoff aussuchen oder verschiedene Stoffe für jedes Fach benutzen. Einfache und flexible Sachen sind doch die besten oder? :)

Falls ihr das Ganze nachbaut, schickt mir gerne ein Foto oder den Link zu eurem Blog, Pinterest oder ähnlichem. Ich würde super gerne sehen, was andere aus der Idee machen.

Ich wünsche allen einen wunderbaren Mittwoch. Bis bald!